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Wir sind begeistert über das große Interesse an der 2. Kinderschutzkonferenz!
Die Anzahl der bisherigen Anmeldungen übertrifft die Kapazitäten der Konferenz deutlich. Das Anmeldeformular wird daher zeitnah geschlossen, sodass weitere Anmeldungen dann nicht mehr möglich sind.
Wir bitten um Verständnis.
Alle, die eine Bestätigung der Anmeldung erhalten haben, erhalten bis zum 02.04.2026 eine Zu- oder Absage zur Teilnahme.
- Kinderschutz entsteht im Miteinander -
17.04.2026 im Haus der Bürgerschaft Bremen
Die zweite ressortübergreifende Kinderschutzkonferenz des Landes Bremen versteht sich als Arbeitskonferenz für Fachkräfte aus Praxis und Verwaltung. Kolleg:innen aus Ämtern, freien Trägern, Schulen, Kitas, Gesundheitswesen, Justiz und Polizei kommen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsame Perspektiven weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Kinder und Jugendliche, die häusliche Gewalt miterleben, sowie Formen der Vernachlässigung.
Zunehmend wird deutlich, wie sehr mitbetroffene Minderjährige belastet sind und wie wichtig eine gut abgestimmte Unterstützung ist.
Die Konferenz bietet Gelegenheit, bestehende Ansätze im Land Bremen sichtbar zu machen, das Netzwerk im Kinderschutz zu stärken und Impulse für eine noch engere Zusammenarbeit mitzunehmen.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Allgemeine Hinweise
- Anmeldeschluss 13. März 2026.
- Zu-/Absage erhalten Sie bis zum 02. April 2026.
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
- Es stehen insgesamt 150 Plätze zur Verfügung.
- Ziel ist es, eine möglichst breite Beteiligung von Mitarbeitenden unterschiedlicher Träger und Institutionen zu erreichen.
- Die Veranstalterin behält sich daher vor, eine Auswahl der Teilnehmenden sowie eine Zuordnung zu einem alternativen Workshop vorzunehmen, falls ein Workshop ausgebucht ist.
Workshop-Übersicht. Beschreibungen zu den einzelnen WS finden Sie weiter unten im Programm.
Alle Workshops finden parallel zueinander statt in der Gruppengröße von 20 Teilnehmenden. Wählen Sie in der Anmeldung Ihre drei Wunschworkshops in der Reihenfolge 1 bis 3 (1 = höchste Priorität) aus.
WS 1 - Jugendämter als Knotenpunkt im Kinderschutz (Nicht für Casemanager:innen/ Fallführende Sozialarbeiter:innen vorgesehen)
WS 2 - Medizinische Akteur:innen im Kinderschutz
WS 3 - Was machen die "Frühen Hilfen"? - Angebote für Familien mit kleinen Kindern im Land Bremen
WS 4 - Kommunikation im Kinderschutz - sicher sprechen/gut kommunizieren in schwierigen Situationen
WS 5 - Kinderrechte im Kinderschutz
WS 6 - PERSIST - Umgang mit extremistischen Eltern im Kinderschutz
WS 7 - Aufsuchende Fachberatung für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder
WS 8 - "Uns hat ja nie jemand gefragt!" - Präventionsarbeit mit Jungen*
Bitte nutzen Sie diese online-Anmeldung.
Sollten Schwierigkeiten bei der Anmeldung auftreten, dann wenden Sie sich bitte mit den erforderlichen Angaben an kooperation_im_kinderschutz@soziales.bremen.de
Bitte wenden Sie sich an das Event-Team.
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17. April 2026, 9:00 - 15:00 Uhr (MESZ)
Das Programm
Das Programm befindet sich in der Entwicklung (work in progress).
Die Anmeldung ist ab 08.30 Uhr in der Bürgerschaft für Teilnehmende geöffnet.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Frau Dr. Claudia Schilling, eröffnet die zweite ressortübergreifende Kinderschutzkonferenz im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft mit einem Grußwort.
Durch die Konferenz führt Frau Jutta Kersting | coconzept Bremen. Sie stellt die Agenda vor.
Impulsvortrag mit anschließendem Austausch.
Frau Prof.in Dr.in Barbara Kavemann ist wissenschaftliche Leiterin der Berliner Außenstelle von SoFFI und Honorar-Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Sie ist Mitglied in der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs seit 2016.
Es stehen heiße und kalte Getränke für Sie bereit.
Impulsvortrag mit anschließendem Austausch.
Frau Prof.in Dr.in Sabine Wagenblass ist Professorin und Leiterin des Studiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen. Sie ist eng mit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder psychisch erkrankter Eltern (KiPe) verbunden und leitet die Weiterbildung zur sozialpsychiatrischen Fachkraft in der Arbeit mit Familien.
Prof. Dr. Sabine Wagenblass - HSB Hochschule Bremen
BAG KipE | Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern
Frau Jutta Kersting informiert über den weiteren Verlauf.
Es stehen Snacks und Getränke für Sie im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft bereit.
Acht Workshops werden parallel zueinander angeboten. Bitte geben Sie in ihrer Anmeldung drei Wunschworkshops an (Priorität 1 = 1. Wunsch).
WS 1 - Jugendämter als Knotenpunkt im Kinderschutz
Der Workshop beleuchtet die Rolle der Jugendämter und anderer Akteur:innen im Kinderschutz entlang des § 8a SGB VIII. Im Fokus stehen Steuerungs- und Koordinationsaufgaben, Schnittstellen im Netzwerk sowie das Zusammenspiel mit weiteren Akteur:innen im Kontext von Vernachlässigung und häuslicher Gewalt.
Der Workshop richtet sich ausdrücklich an Kooperationspartner:innen im Kinderschutz. Für fallführende Sozialarbeiter:innen bzw. Casemanager:innen der Jugendämter ist er nicht als fachliches Vertiefungsangebot vorgesehen.
Leitung: Mitarbeiter:innen der Jugendämter Bremen und Bremerhaven (paritätisch, Praxis- und leitungs-/fachlich-koordinierende Perspektive)
WS 2 - Medizinische Akteur:innen im Kinderschutz
Der Workshop setzt seinen Schwerpunkt auf das Miterleben häuslicher Gewalt durch Kinder und die daraus resultierenden Fragen von Kindeswohlgefährdung. Im Fokus stehen medizinische Einordnung, fachliche Bewertung sowie die Kooperation der beteiligten Akteur:innen im Kinderschutz.
Beleuchtet wird insbesondere, wie Hinweise im medizinischen Kontext erkannt, eingeordnet und in eine verlässliche Zusammenarbeit mit Jugendhilfe und weiteren Fachstellen überführt werden können.
Leitung: Frau Dr. Porrath, Kinderschutzambulanz am Klinikum Bremen-Mitte und Frau Prof.in Dr.in Juliane Wahren, HSB – Hochschule Bremen
WS 3 - Was machen die „Frühen Hilfen“? – Angebote für Familien mit kleinen Kindern im Land Bremen
Der Workshop gibt einen verständlichen Überblick über die Angebote der Frühen Hilfen für Familien mit Kindern unter drei Jahren. Er richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die bislang wenig Berührung mit diesem Arbeitsfeld hatten und mehr über Aufgaben, Ziele und Zugänge erfahren möchten.
Die Frühen Hilfen sind eng mit dem Kinderschutz verbunden. Im Workshop wird aufgezeigt, welche Rolle sie bei Belastungen wie Vernachlässigung oder häuslicher Gewalt spielen können und wie Unterstützung frühzeitig und niedrigschwellig gestaltet wird.
Leitung: Netzwerkkoordinierende der Frühen Hilfen
Frau Claudia Tiedemann (Bremen), Frau Sarah Regelien (Bremen), Frau Wiebke Gillies (Bremerhaven)
WS 4 - Kommunikation im Kinderschutz – sicher sprechen/gut kommunizieren in schwierigen Situationen
Der Workshop gibt praxisnahe Impulse zur Gesprächsführung in sensiblen Kinderschutzsituationen. Im Fokus stehen Kommunikation und Beteiligung in Fällen häuslicher Gewalt und Vernachlässigung sowie der Umgang mit Unsicherheiten und Verdachtsmomenten.
Leitung: Frau Katharina Berger, Kinderschutz-Zentrum Bremen und Frau Cornelia Frehe, Jugendamt Bremen
WS 5 - Kinderrechte im Kinderschutz
Der Workshop rückt die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt und thematisiert Beteiligung, Schutzrechte und deren Umsetzung im Alltag des Kinderschutzes.
Leitung: Frau Ulrike Minar, Kinderschutzbund Hamburg
WS 6 - PERSIST – Umgang mit extremistischen Eltern im Kinderschutz
Der Workshop beleuchtet den Umgang mit hochkomplexen Gefährdungslagen, in denen extremistische Einstellungen der Eltern eine Rolle spielen, und stellt entsprechende Schutz- und Kooperationsansätze vor.
Leitung: Projekt PERSIST / SIS Bremen
WS 7 - Aufsuchende Fachberatung für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder
Der Workshop stellt das kommunale Beratungsangebot einer auf von häuslicher Gewalt betroffene Kinder spezialisierten aufsuchenden Fachberatungsstelle vor und zeigt deren Rolle im Kinderschutz.
Leitung: Herr Bernd Peters und Frau Antje Gorsky-Schmidt, Aufsuchende Fachberatungsstelle im Kinderschutz-Zentrum der Kommune Bremen
WS 8 - "Uns hat ja nie jemand gefragt!" - Präventionsarbeit mit Jungen*
Jungen* werden in der Gewaltprävention häufig vor allem als potenzielle Täter adressiert. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele erstmals im Rahmen von Präventionsgruppen über eigene Gewalterfahrungen sprechen. Der Workshop gibt Einblicke in eine geschlechterreflexive Präventionsarbeit mit Jungen* und lädt zur Diskussion über Erfahrungen und Perspektiven ein.
Leitung: Herr Alex Sott und Herr Ben Siebert, Bremer JungenBüro
Im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft werden die zentralen Ergebnisse aus den Workshops je 5 Minuten vorgestellt.
Es stehen heiße und kalte Getränke sowie Kekse für Sie bereit.
Fortsetzung der Vorstellung der zentralen Ergebnisse aus den Workshops, je 5 Minuten, im Festsaal.
Im Rahmen der Konferenz wird ein erster Impuls zur möglichen Entwicklung einer Landesrahmenrichtlinie im Land Bremen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen bei häuslicher Gewalt gegeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welcher Form die bestehenden Strukturen in Bremen weiterentwickelt und ressortübergreifend verbindlich abgestimmt werden können.
Leitung: Frau Claudia Vollmer, Referentin für Kinderschutz, SASJI
Bitte halten Sie Ihr Mobil-Phone für ein Mentimeter bereit.
Gemeinsamer Ausklang der Konferenz.
Das wird ja immer besser und besser!
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Die Redner:innen
Sprecher
Dr. Claudia Schilling
Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration Freie Hansestadt Bremen
Die Senatorin eröffnet die zweite Kinderschutzkonferenz mit einem Grußwort.
Prof.in Dr.in Barbara Kavemann
SoFFI. Wissenschaftliche Leiterin der Berliner Außenstelle des Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts zu Geschlechterfragen Freiburg im Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg (FIVE e.V.)
Impulsvortrag
Prof.in Dr.in Sabine Wagenblass
Professorin für Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit/Studiengangsleitung Soziale Arbeit Dual B.A. HSB Hochschule Bremen
Impulsvortrag
Die Kinderschutzkonferenz ist eine ressortübergreifende Veranstaltung
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Die Senatorin für Inneres und Sport
Der Senator für Kinder und Bildung
Partner
Tagungsort: Haus der Bürgerschaft
- kooperation_im_kinderschutz@soziales.bremen.de
- +49 421 361 14689
- https://www.soziales.bremen.de/jugend-familie-1473
Der Tagungsort ist barrierefrei. Check-in ab 08.30 Uhr geöffnet.
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