Veranstaltungsserie des Netzwerkes Qualitative Forschung
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Wir freuen uns darauf, Sie beim unserer Veranstaltungsserie des Netzwerkes Qualitative Forschung Rostock begrüßen zu dürfen. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme an einem oder mehreren der angebotenen Workshops freuen! Nähere Informationen zum Inhalt der Workshops finden Sie weiter unten im Programm.
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SekundenVeranstaltungsserie des Netzwerkes Qualitative Forschung Rostock
16. März 2026, 9:00 Uhr - 18. März 2026, 16:00 Uhr (MEZ)
Programm
WS 1: PD Dr. Olaf Reis und Julia Fritzsche (SR2 - Schillingallee 70, 18057 Rostock)
In diesem Workshop stellen Doktorand*innen den Stand ihrer Promotionsprojekte, in denen unterschiedliche qualitative Methoden zur Anwendung kommen, in Form eines Kurzreferats von 10 Minuten vor. Moderiert von O. Reis und J. Fritzsche werden die jeweiligen Arbeiten im Hinblick auf Methodologie, Datenerhebung und -auswertung diskutiert. Teilnehmende erhalten einen Einblick in verschiedene Fragestellungen und Verfahren qualitativer Gesundheitsforschung. Spezielle Probleme, z. B. des Samplings oder des Feldzugangs, Besonderheiten beim Führen von Interviews oder bei der Kategorienbildung können erörtert werden. Im Austausch über die jeweiligen Forschungsprojekte können die Teilnehmenden ihre Sichtweisen der Methoden und der untersuchten Phänomene einbringen. Dieser Austausch erhöht die intersubjektive Nachvollziehbarkeit des jeweiligen Vorgehens und der Ergebnisse.
- WS 2: Lisa Waschkewitsch (SR2 - Schillingallee 70, 18057 Rostock)
Die Situationsanalyse nach Adele Clarke erweitert die Grounded Theory um postmoderne Perspektiven und bietet ein kraftvolles Werkzeug zur Analyse komplexer sozialer Phänomene. In diesem interaktiven Workshop lernen Forschende aus Medizin und Sozialwissenschaft die methodischen Grundlagen der Situationsanalyse kennen und erhalten praxisnahe Einblicke in ihre Anwendung. Im Fokus steht das „Mapping“ als zentrales Instrument der Situationsanalyse: Situations-Maps, Positions-Maps und Maps Sozialer Welten / Arenen ermöglichen eine differenzierte Erfassung und Darstellung relevanter Akteure, Diskurse und Machtverhältnisse in Forschungskontexten. Anhand empirischer Beispiele aus einer soziologischen Studie zu Schwangerschaftsverlusten wird gezeigt, wie die Methode für Fragen der Gesundheits- und Versorgungsforschung fruchtbar gemacht werden kann – etwa zur Analyse institutioneller Rahmenbedingungen, emotionaler Dynamiken oder professioneller Perspektiven. Der Workshop richtet sich an Interessierte aller Fachrichtungen mit und ohne Vorkenntnisse in der qualitativen Forschung. Neben einem kurzen Input zur theoretischen Verortung und methodischen Umsetzung der Situationsanalyse wird es die Möglichkeit für kleine Analysearbeiten am empirischen Material und Raum für Diskussion und Fragen geben.
- WS 3: PD Dr. Christin Löffler und Hannah Kilb (SR2 - Schillingallee 70, 18057 Rostock)
In diesem Workshop stellen Doktorandinnen den Stand ihrer Promotionsprojekte, in denen unterschiedliche qualitative Methoden zur Anwendung kommen, in Form eines Kurzreferats von 10 Minuten vor. Moderiert von C. Löffler und H. Kilb werden die jeweiligen Arbeiten im Hinblick auf Methodologie, Datenerhebung und -auswertung diskutiert. Teilnehmende erhalten einen Einblick in verschiedene Fragestellungen und Verfahren qualitativer Gesundheitsforschung. Spezielle Probleme, z. B. des Samplings oder des Feldzugangs, Besonderheiten beim Führen von Interviews oder bei der Kategorienbildung können erörtert werden. Im Austausch über die jeweiligen Forschungsprojekte können die Teilnehmenden ihre Sichtweisen der Methoden und der untersuchten Phänomene einbringen. Dieser Austausch erhöht die intersubjektive Nachvollziehbarkeit des jeweiligen Vorgehens und der Ergebnisse.
- WS 4: Dr. Anja Wollny und PD Dr. Christin Löffler (SR2 - Schillingallee 70, 18057 Rostock)
Qualitative Interviews und deren Analyse haben das Ziel, die Lebenswelten der Interviewten von innen heraus zu beschreiben. Insgesamt geht es um ein besseres Verständnis sozialer Wirklichkeit(en). Insbesondere mit dem narrativen Interview ist die Idee verbunden, dass die Erzählungen im Interview stärker an den konkreten Handlungsabfolgen und weniger an Ideologien und Rationalisierungen der Befragten orientiert sind. Ziel des Workshops ist es, Ihnen die Grundlagen narrativer Interviewführung zu vermitteln und Ihre Fähigkeiten in der narrativen Interviewführung zu stärken. Dazu geben wir Ihnen die notwendigen Werkzeuge an die Hand und werden Ihnen die Möglichkeit geben, das Gelernte direkt in Übungen anzuwenden.
- WS 5: Dr. Anja Wollny (Doberaner Str, 140, 18057 Rostock, Seminarraum Augenklinik, 3. OG, Raum 3.033)
Biographische Methoden gehören im weiten Feld der qualitativen Forschung zu den interpretativen und hermeneutischen Verfahren. Biographische Analysen ermöglichen es, die Handlungsabläufe sowie Handlungsgeschichten interviewter Personen rekonstruktiv zu untersuchen. Im Workshop lernen Sie die Methode der Narrationsanalyse biographischer Selbstpräsentationen nach Wolfram Fischer und Gabriele Rosenthal kennen. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Analyse latenter Bedeutungs- und Sinnstrukturen im Alltag nicht wahrnehmbarer Widersprüchlichkeiten von Entscheidungszwängen und Begründungsverpflichtungen. Mit der Sequenzanalyse werden die vielfältigen Optionen, die im Alltag nicht reflektiert werden können, dechiffriert und ermöglichen die Rekonstruktion latenter Bedeutungs- und Sinnstrukturen der gelebten Alltagspraxis.
Location 1 - Seminarraum 2
Location 2 - Seminarraum der Augenklinik
Zusammenarbeit der Universitätsmedizin Rostock
und der Universität Rostock